Was sind Pepita Kochhosen?

Beliebt bei Koch- und Bäckerhosen: Pepita als attraktives Muster

Pepita zeichnet sich durch Karos aus, abwechselnd in schwarzer und weißer Farbe. Die einzelnen Karos sind klein, die Seitenlänge beträgt höchstens 1 cm. Muster mit größerer Länge heißen dagegen Block- oder Küchenkaro. Das Besondere an Pepita sind die diagonalen Verbindungen zwischen den einzelnen Feldern. Zu unterscheiden sind hierbei die Leinwandbindung und die Körperbindung. Bei der Köperbindung führen zum Beispiel weiße, gezackte Streifen durch die schwarzen Felder. Insgesamt ergibt das eine elegante, flimmernde Optik. Im 19. Jahrhundert trugen vor allem in England edel angezogene Männer Kleidung mit diesem Stoffmuster. Heutzutage treffen Sie dieses Muster bei vielen hochwertigen Kochhosen und Bäckerhosen an. Leiber Berufsbekleidung ist z.B.ein Lieferant von Kochhosen mit Pepita Design.

Das klassische Stoffmuster Pepita: Benannt nach der Tänzerin Pepita de Oliva

Bei Pepita handelt es sich um ein Karo-Muster, das sich auf unterschiedlichen Kleidungsstücken wie Hosen und Hemden findet. Dieses feine Muster beeindruckt. Beeindruckend ist auch die Lebensgeschichte der Namensgeberin, der Künstlerin Pepita de Oliva. Sie war in den 1850ern in Deutschland eine gefragte Persönlichkeit.

Pepita de Oliva: Eine schillernde Figur

Die Bezeichnung für dieses Stoffmuster geht auf die Tänzerin Josefa de la Oliva zurück, deren Spitzname Pepita de Oliva (auf Deutsch: Olivenkern) war. Geboren 1830 in Madrid, startete sie dort in einem Ballettchor ihre Karriere. 1852 siedelte sie nach Deutschland um und feierte mit ihrem ausdrucksstarken Tanz einen sensationellen Durchbruch. Bereits bei ihren ersten Auftritten jubelte ihr das Publikum zu, das steigerte sich bei den späteren Stationen wie Leipzig und Berlin. Spätestens zu ihrer Berliner Zeit, in der sie das Schloss Hakefeld in Spandau bewohnte, hatte sie den Ruf als Kultfigur inne. Ihr Wohnort mutierte zum Pilgerort, zahlreiche Männer vergötterten sie. 1871 starb sie im Alter von 41 Jahren nach der Geburt ihres siebten Kindes: Pepita de Oliva lebte kurz, aber intensiv.

Konkreter Grund für die Benennung des Stoffmusters unklar

Die Wissenschaftler sind sich einig, dass die Bezeichnung Pepita für das Stoffmuster direkt mit der berühmten Tänzerin zusammenhängt. Allerdings haben sie bis heute nicht ergründet, was dieser Zusammenhang ist. Erfunden hat Pepita de Oliva dieses Muster nicht, andere müssen ihren Spitznamen irgendwann als Bezeichnung eingeführt haben. Es gibt viele Thesen, aber keine lässt sich belegen. So hat der Maler Adolph Menzel ein Gemälde von ihr angefertigt, auf dem ein schwarzer Tüllrock über einem weißen Tüllrock schwingt. Die Optik, die sich daraus ergibt, erinnert an das Pepita-Muster. Auch ihre Beziehung zu Lord Sackville-West aus England, wo das Muster weit verbreitet war, könnte der Hintergrund sein.